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Er hat eine junge Frau vergewaltigt und ermordet, ist aber nie gefasst worden. Die Angst davor lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Auch nach 20 Jahren nicht. Zu Recht: Die Ermittlungsmethoden bei der DNA-Analyse werden immer besser und alte Fälle erfolgreich neu aufgerollt. Josef Hader spielt den Mörder Ulrich Lenz, der nach der Tat versucht, ein ganz normales Leben zu führen, eine Familie gründet und schließlich als alleinerziehender, liebevoller Vater einer kleinen Tochter ein beschauliches Leben führt. Aber die Ungewissheit bleibt. Mit wenig Sätzen, angespannter Körperhaltung und sparsamen Gesten bringt der österreichische Kabarettist und Schauspieler (u.a. Jagdhunde, Heaven, Cappuccino Melange, Indien) diese Last, seine existenzbedrohende Angst vor der Gerechtigkeit, zum Ausdruck – bis man sogar Sympathie für den Verbrecher emp- findet. „Hader, der vom Kabarett kommt, gelingt hier eine Meisterleistung“ (DIE WELT). Die Jury: Leise und eindringlich zeigt Hader die tiefe existenzielle Erschütterung des Schuldigen. Er trägt das Gewicht des Films und geht an die Substanz.
Josef Hader wurde 1962 in Waldhausen(OÖ) geboren. Sein erstes Kabarett-Programm „Fort Geschritten“ präsentiert er 1982 und tritt damit in Melk, Amstetten und Wieselburg auf.
Danach folgen 1985 das Kabarett-Programm "Der Witzableiter und das Feuer": Josef Hader wird mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet.
1988 entsteht das Kabarett-Programm "Biagn oder Brechn" (TZ-Rose für die beste kabarettistische Leistung des Jahres)
1990 folgt "Bunter Abend" für das Josef Hader 1991 den Deutschen Kleinkunstpreis erhält. Das satirische Stück „Indien“ schreibt er gemeinsam mit Alfred Dorfer 1991, im Herbst desselben Jahres entsteht das Programm „Im Keller“.
Seine erste Hauptrolle spielt er 1992 im Fernsehfilm „Cappuccino Melange“, im darauf folgenden Jahr wird das Stück „Indien“ zusammen mit Alfred Dorfer in der Regie von Paul Harather verfilmt. 1994 feiert er Premiere mit seinem Kabarettprogramm „Privat“ und tourt damit durch Österreich, Deutschland und die Schweiz bis 1999.
Im Jahr 2000 wirkt er als Hauptdarsteller in drei Filmprojekten mit: „Der Überfall” (Regie: Florian Flicker), „Gelbe Kirschen”, Regie: Leopold Lummersdorfer, „Komm, süßer Tod” (nach einem Roman von Wolf Haas, Regie: Wolfgang Murnberger). Er erhält den Nestroy-Ring der Stadt Wien
Danach geht er bis 2004 auf Österreichtournee mit seinem Programm „Hader spielt Hader“. Währenddessen spielt er 2002 die Hauptrolle im Roadmovie „Blue Moon“ (Regie: Andrea Dusl).
2003 wird der Kinofilm „Silentium“ (nach einem Roman von Wolf Haas) unter der Regie von Wolfgang Murnberger gedreht. Josef Hader schreibt zusammen mit Haas und Murnberger das Drehbuch.
2005 spielt er im Rahmen der ORF-Reihe „8x45“ die Hauptrolle im Fernsehfilm „Heaven“, (Regie: von David Schalko)
Anfang 2006 stellt er sein aktuelles Kabarettprogramm „Hader muss weg“ auch in Deutschland vor und tritt damit zur Zeit im deutschen Sprachraum auf.
Im März 2006 spielt Josef Hader eine der Hauptrollen im Film "Jagdhunde" nach von einem Buch von Marek Helsner und Ann-Kristin Reyels unter der Regie von Ann-Kristin Reyels
2007 wird "Jagdhunde" auf der Berlinale im Internationalen Forum JUNGER FILM vorgestellt. Auf den Salzburger Festspielen 2006 liest Josef Hader sein Dreipersonen-Bühnenstück "Husten"
2008 Dreh für das ZDF 'Ein halbes Leben' mit Josef Hader und Mathias Habich in den Hauptrollen
Im Frühjahr 08 spielt er eine kleine Nebenrolle im neuen Rosenmüller-Film "Die Perlmutterfarbe" Anfang 2009 hat die dritte Wolf Hass Verfilmung "Der Knochenmann" Premiere auf der Berlinale (mit Josef Bierbichler und Birgit Minichmayr) Josef Hader spielt wieder die Hauptrolle des Brenner und schrieb ebenfalls wieder zusammen mit Hass und Murnberger das Drehbuch.
2009 kommt Josef Hader zum ersten Mal mit seinem ersten BEST-OF Programm HADER SPIELT HADER nach Deutschland. Ab Juni 2009 Dreharbeiten für ORF-TV-Serie "Die Aufschneider (Regie: David Schalko)
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