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2009 Beste Regie: Roland Suso Richter für Mogadischu

Roland Suso Richter

Roland Suso Richter wurde am 7. Januar 1961 in Marburg geboren.

Nach dem Abitur gibt es diverse Stationen im Film- und Fernsehbereich, darunter ein Kamerapraktikum, ein Schauspielengagement in München zusammen mit Heiner Lauterbach, Tätigkeiten als Aufnahmeleiter, Redakteur und Produktionsleiter. 1983 belegt er einen Regiekurs in New York, arbeitet danach wieder an deutschen Produktionen und dreht parallel seinen eigenen Kurzfilm.

1985 wird er mit seinem ersten abendfüllenden Spielfilm "Kolp" zu den Filmfestspielen in Cannes eingeladen. Seitdem ist Roland Suso Richter als Regisseur für Fernsehen und Kino tätig und bekannt für Filme wie "14 Tage lebenslänglich" (1997), "Die Bubi Scholz Story" (1998), "Nichts als die Wahrheit" (1999), "Der Tunnel" (2001), "Dresden" (2006) oder den internationalen Psychothriller "The I inside - Im Auge des Todes".

1996 erhält er für den Fernsehfilm "Svens Geheimnis" den Rocky Award Best Made-For-TV Movie beim Banff TV Festival. 1998 wird er in der Kategorie "Beste Regie" für "Die Bubi Scholz Story" mit dem Bayerischen Fernsehpreis geehrt.  2001 wird "Der Tunnel" als "Bester Fernsehfilm" mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, Richter erhält ebenfalls für "Der Tunnel" erneut den Bayerischen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Regie". "Dresden" gewinnt 2007 den Deutschen Fernsehpreis als "Bester Fernsehfilm". 2008 wird Richters Mauerfall-Film "Das Wunder von Berlin" als bester Film für den International Emmy nominiert.

Derzeit schneidet Roland Suso Richter den SAT.1 Zweiteiler "Die Grenze". In Vorbereitung befindet sich der Kinofilm "Dschungelkind" – nach den Erlebnissen Sabine Kueglers, die im Dschungel von West Papua aufgewachsen ist.

 
 
   
 
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