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Professor Regina Ziegler ist mit ihrem 1973 gegründeten Produktionsunternehmen „Regina Ziegler Filmproduktion“ inzwischen die erfolgreichste Produzentin Deutschlands und sicherlich auch eine der profiliertesten. Mit annähernd 400 produzierten Filmen deckt sie nahezu jedes Genre ab: Spielfilme für das Kino, wie die Produktion UNKENRUFE (Regie: Robert Glinski; 2005) , NANCY & FRANK (Regie: Wolf Gremm, 2001), NO TRAINS, NO PLANES (Regie: Jos Stelling; 1999), SOLO FÜR KLARINETTE (Regie: Nico Hofmann, 1998) mit Götz George und Corinna Harfouch in den Hauptrollen, internationale Koproduktionen, wie DER RING MIT DEM GEKRÖNTEN ADLER (Regie: Andrzej Wajda), Dokumentationen, Aufzeichnungen herausragender Theaterdarbietungen (Regie: u.a. Peter Stein und Luc Bondy), TV Movies in sämtlichen Genres, wie MEINE TOCHTER GEHÖRT MIR, Sitcoms, wie DIE TROTZKIS, TV Serien für Erwachsene, wie AUF EIGENE GEFAHR, für Kinder, wie SPREEPIRATEN und für alle Generationen, wie den 5-Teiler STURMZEIT (Regie: Bernd Böhlich 1999) oder die zweiteiligen Fernsehfilme DER VERLEGER (Regie: Bernd Böhlich, 2001) und IM SCHATTEN DER MACHT (Regie: Oliver Storz, 2003), außerdem Doku-Dramen wie DIE GEHEIME INQUISITION (Regie: Jan Peter, 2002) und die Doku-Fiction „2030 – AUFSTAND DER ALTEN“ (Regie: Jörg Lühdorff, 2006). Viele der Produktionen wurden mit nationalen wie internationalen Nominierungen und Preisen bedacht. Gleich ihre erste Produktion ICH DACHTE, ICH WÄRE TOT (Regie: Wolf Gremm) erhielt den „Bundesfilmpreis“. Die „Goldene Schale“ folgte für HEINRICH (Regie: Helma Sanders Brahms). FABIAN (1978, Regie: Wolf Gremm) wurde für den „Academy Award“ und für den „Golden Globe“ als bester ausländischer Film nominiert. Es folgten der Preis der „FIPRESCI – Jury“ beim Filmfest Cannes für MALOU (1980, Regie: Jeanine Meerapfel), der „Goldene Löwe“ des Film Festivals Venedig für A YEAR OF THE QUIET SUN (1984, Regie: Krzystof Zanussi), der „Adolf-Grimme-Preis“ für den besten Dokumentarfilm für NOVEMBER DAYS (1990, Regie: Marcel Ophüls), der „Friedenspreis der Berlinale“ für RODINA HEISST HEIMAT (1991, Regie: Helga Rademeister), den Denver Obelisk für KAMIKAZE 1989 (Regie: Wolf Gremm, 1981) und ihr gesamtes Filmschaffen, sowie den Oscar für Andrzej Wajda (Korzcak, 1990) – um nur eine Auswahl der Ehrungen zu nennen. Das internationale Filmfest Los Angeles ehrte Regina Ziegler mit einer Hommage. 1998 schließlich verlieh ihr Bundespräsident Roman Herzog das „Bundesverdienstkreuz 1. Klasse“. 1999 erhielt Regina Ziegler in Los Angeles den „American Cinema Foundation Award“ für ihr außergewöhnliches Engagement in der Filmindustrie der letzten 25 Jahre – Die American Cinema Foundation bezeichnet die Produzentin als „ one of the world‘s key film producers“. Unter anderem wurde sie im März 1999 mit dem Adolf Grimme Preis für besondere Verdienste um die Entwicklung des Fernsehens ausgezeichnet. Am 1. Oktober 2001 erhielt sie den „Verdienstorden des Landes Berlin“. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin 2004 ehrten Regina Ziegler im Februar 2004 mit der „Berlinale Kamera“. 2005 wurde sie von der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ zur Honorarprofessorin für das Fach Film- und Fernsehproduktion bestellt. Im April 2006 wurde Regina Ziegler mit einer Retrospektive im Museum of Modern Art New York geehrt. Zum 1.1.2000 hat die Umwandlung der „Regina Ziegler Filmproduktion“ in die „Ziegler Film GmbH & Co. KG“ stattgefunden. Der Stammsitz ist Berlin mit 21 festen Mitarbeitern. Die Geschäftsführerinnen sind Regina Ziegler und Tanja Ziegler. Zudem ist Regina Ziegler Gesellschafterin der „Zieglerfilm Köln GmbH“ mit der Geschäftsführerin Elke Ried und der im September 2006 gegründeten „Zieglerfilm München GmbH“ mit den Geschäftsführerinnen Rita Serra-Roll und Tanja Ziegler.
(Stand: September 2007)
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