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Newsletter 2006 - 05

Beste Moderation Information
Susanne Kronzucker für RTL Nachtjournal
Kay-Sölve Richter für heute im ZDF-Morgenmagazin
Anne Will für Tagesthemen

Beste Comedy
Urban Priol für alles muss raus
Kurt Krömer für Bei Krömers
Mario Barth für Mario Barth Live! Männer sind Schweine – Frauen aber auch!

Beste Regie Fernsehfilm/Mehrteiler
Matti Geschonneck für Die Nachrichten und Silberhochzeit
Roland Suso Richter für Dresden
Kai Wessel für Bella Block: Die Frau des Teppichlegers

Bestes Buch Fernsehfilm/Mehrteiler
Rolf Basedow für Polizeiruf 110: Er sollte tot
Christian Jeltsch für Bella Block: Das Glück der Anderen
Daniel Speck für Meine verrückte türkische Hochzeit

Beste Kamera
Holly Fink für Dresden
Bernhard Jasper für Meine verrückte türkische Hochzeit
Judith Kaufmann für Bella Block: Die Frau des Teppichlegers

Bester Schnitt
Raimund Barthelmes und Cosima Schnell für Was für ein schöner Tag
Tina Freitag für Bella Block: Die Frau des Teppichlegers
Georg Söring für Meine verrückte türkische Hochzeit

Beste Musik
Hans-Jürgen Buchner
HAINDLING für Margarete Steiff
Fabian Römer für Tatort: Schneetreiben
Dominic Roth für Störtebeker

Beste Ausstattung (Fernsehfilm)
Petra Heim (
Szenenbild) und Heidi Melinc (Kostümbild) für Margarete Steiff
Christian Kettler (Szenenbild) und Verena Sapper (Kostümbild) für Unter Verdacht: Willkommen im Club
Thomas Stammer (Szenenbild) und Lucia Faust (Kostümbild) für Dresden

Beste Ausstattung (Bühnenbild/Studiodesign)
Jürgen Haßler
unter anderem für ARD Sportschau live Fußball WM 2006 – Auslosung der Endgruppenrunden, Hitgiganten, Die FIFA-WM-Ticket-Show
Jürgen Schmidt-André unter anderem für Die 5 Millionen Euro SKL-Show, 2005! Menschen Bilder Emotionen, Typisch Frau, Typisch Mann
Florian Wieder unter anderem für Deutschland sucht den Superstar, Let’s Dance, Sabine Christiansen


Die Nominierungen zum DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2006
Seit dem 21. September 2006 sind sie bekannt, die Nominierungen zum DEUTSCHEN FERNSEHPREISES 2006. Lesen Sie im Folgenden die Jurybegründungen für die Nominierungen in den Kategorien Beste Moderation Information und Beste Comedy, Beste Regie, Bestes Buch, Beste Kamera, Bester Schnitt, Beste Musik, Beste Ausstattung (Fernsehfilm) und Beste Ausstattung (Bühnenbild/Studiodesign), sowie einige biografische Angaben.

Beste Moderation Information 
Susanne Kronzucker für RTL Nachtjournal 
Die Jury: Mit spürbarer Kompetenz und angenehmer Zurückhaltung präsentiert Susanne Kronzucker die Nachrichten der Nacht. Susanne Kronzucker wurde am 24. Februar 1965 in Köln geboren. Nach dem amerikanischen Abitur in Washington D.C. studierte sie von 1983-1986 politische Wissenschaften an der Columbia University in New York. In den USA sammelte sie auch bereits die ersten TV-Erfahrungen ab 1985: bei NBC, im ZDF Büro Washington und bei Burda TV New York. Von 1986 bis 1988 war sie zudem bei RTL plus in Luxemburg beschäftigt. Dort moderierte sie von 1988 bis 1992 die Sendung Prominententalk und die Reisesendung Ein Tag wie kein anderer. 1992-1995 folgte ein Studium der internationalen Politik und Wirtschaft (Master of international Affairs) und sie machte eine Fortbildung an der Journalism School der Columbia University. Seit dem 1.5.1995 ist Susanne Kronzucker Nachrichtenredakteurin bei RTL. Ab September 1995 ist sie Moderatorin von RTL aktuell Weekend und Stellvertreterin von Peter Kloeppel. Seit Januar 2004 moderiert sie das RTL Nachtjournal als Nachfolgerin von Heiner Bremer. Quelle: Homepage RTL, Wikipedia

Kay-Sölve Richter für heute im ZDF-Morgenmagazin
Die Jury: Kay-Sölve Richter, nach Stationen bei ntv und RTL jetzt im ZDF Morgenmagazin angekommen, hat hier in ganz kurzer Zeit zwischen Weltgeschehen und Wetter einen ganz eigenen, frischen Ton gesetzt. Kay-Sölve Richter wurde am 28. Dezember 1974 in Gifhorn geboren. Ihr Volontariat absolvierte sie nach dem Abitur bei Radio Lippe. Später war sie bei Energy Hamburg, Radio Hamburg und EinsLive beschäftigt. 2000 wechselt sie vom Radio zum Fernsehen und moderierte zunächst bei RTL Nord die Lokalnachrichten Guten Abend RTL. 2002 macht sie einen Diplomabschluss der Geschichts- und Politikwissenschaften. Seit 2003 ist sie Nachrichtenmoderatorin bei n-tv und RTL aktuell am Wochenende. Seit November 2005 moderiert Kay-Sölve Richter die heute-Nachrichten im ZDF Morgenmagazin. In ihrer sendefreien Zeit arbeitet Kay-Sölve Richter außerdem als Medientrainerin. Quelle: Wikipedia 

Anne Will für Tagesthemen 
Die Jury: Glaubwürdig und elegant, souverän und stets angemessen navigiert Anne Will das Flagschiff der ARD-Information durch die Sendewoche. Anne Will wurde am 18. März 1966 in Köln geboren. Von 1985 bis 1990 studierte sie Geschichte, Politische Wissenschaften und Anglistik in Köln und Berlin. Während ihres Studiums war sie als freie Mitarbeiterin für die Kölnische Rundschau und das Berliner Volksblatt tätig. Im Juni 1990 schloss Anne Will ihr Studium in Köln ab und war anschließend für den SFB tätig, wo sie von 1991 bis 1992 ein Volontariat absolvierte. Ab 1992 moderierte sie dort den Polittalk Mal ehrlich und den Sportpalast. Von 1996 bis 1998 war sie Gastgeberin in der Show Parlazzo des WDR. Im Jahre 1999 übernimmt sie als erste Frau nach 38 Jahren die Moderation der ARD Sportschau. Im Jahr 2000 moderierte sie für die ARD Sportübertragungen der Olympischen Spiele aus Sydney. Am 14.4.2001 wurde ihre erste Moderation der Tagesthemen ausgestrahlt. 2001 wurde Anne Will für den Grimme Preis Spezial nominiert, 2002 erhielt sie die Goldene Kamera. 2006 wurde sie für den Adolf Grimme Preis nominiert. Für die Tagesthemen wurde Anne Will bereits 2005 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Quelle: Homepage ARD, Wikipedia 

Beste Comedy 
Urban Priol für alles muss raus 
Die Jury: Über die Frisur lässt sich streiten, über das Programm nicht: Präzise Parodien, virtuose Rhetorik und eine klare Haltung zu den Ereignissen in Politik und Weltgeschehen. Urban Priol hat die Mischung zwischen Kabarett und Comedy zu seiner Sache gemacht. Urban Priol wurde am 14. Mai 1961 in Aschaffenburg geboren. 1980 hat er nach bestandenem Abitur die Schule verlassen und stand dann 1982 erstmals auf den Brettern. Seitdem hat er verschiedene Programme performt: Türmen? Zwecklos! (1987), Sodumm und Camorra (1988), Trendzeichen D (1990), Machtasyl (1991), Gehn tut alles (1992) und Mehr untenrum! (1994). Seine Soloprogramme waren: Köpfe im Kopf (1995), Kwittung, bitte. (1996), Stimmt so. (1998), Täglich frisch (2003) und Tür zu! sowie "Tilt" - der Jahresrückblick (2006); Im Fernsehen war Urban Priol unter anderem zu sehen im Scheibenwischer (ARD), Mitternachtsspitzen (WDR), late lounge (HR), Ottis Schlachthof (BR), Blaue Stunde (MDR), Herman & Tietjen (NDR), Genial daneben (Sat.1), Volle Kanne (ZDF). Seit 2001 läuft auf 3sat die Kabarett-Show alles muss raus von und mit Urban Priol. Urban Priol wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: Unter anderem erhielt er 2000 den Deutschen Kleinkunstpreis, 2002 folgt der Publikumspreis der Augsburger Kabarett-Tage und der Deutsche Kabarettpreis. 2003 wurde er mit dem Bayerischen Kabarettpreis geehrt.Quelle:
http://www.kulturagenten.de/ 

Kurt Krömer für Bei Krömers
Die Jury: Anarchogewächs aus der kleinen ARD-Anstalt, der Antipode zur hippen Hauptstadt-Metropole. Kleinbürger Krömer Sonntags in Neukölln, das ist Spaß ohne Ende. Kurt Krömer wurde am 20. November 1974 in Berlin-Neukölln geboren. Mit bürgerlichem Namen heißt er Alexander Bojcan. Nach der Schule beginnt er 1991 eine Lehre zum Kaufmann im Herrenausstatter-Einzelhandel, die er im gleichen Jahr abbricht. Im Anschluss jobbt er. Ab 1992 tritt Krömer in kleineren Theatern auf, 1993 hat er seinen ersten Auftritt im Scheinbar Varieté und 1995 im Chamäleon-Varieté in Berlin, wo er den Nachwuchspreis gewinnt. Ab 1997 ist er in der Comedy- und Kabarettszene Berlin und bundesweit am Start. Es folgen Auftritte in größeren Theatern wie BKA-Kabarett Theater, Tempodrom, Mehringhof-Theater, Schmidts-Theater Hamburg, auf dem Köln-Comedy-Festival, und dem Festival in Moers. 1998 wird das Fernsehen auf Krömer aufmerksam. Der Quatsch-Comedy-Club und Johannes B. Kerner laden ihn ein. 2000 gewinnt Krömer den "Köln Comedy Cup". Ab 2001 beginnt er, sich mittels ausgewählter TV-Auftritte (Sat.1-Wochenshow, Sat.1-Pannenshow, 3Sat-Kleinkunstfestival) einem breiteren Publikum vorzustellen. Ab 2003 moderierte er die TV-Sendung Die Kurt Krömer Show im rbb. 2005 erhält Krömer die erste Nominierung für den Grimme-Preis, 2006 wurde er gleich zweimal für den Grimme–Preis nominiert. Der Deutsche Comedypreis ehrte ihn 2005 als besten Newcomer.Quelle:
http://www.kurtkrömer.de/ 

Mario Barth für Mario Barth Live! Männer sind Schweine – Frauen aber auch! 
Die Jury: Der Darwin unter den Comedians und Anthropologie für jedermann. Nach ein paar Jahren Softie-Knast muss uns jemand das Prinzip von Adam und Eva nochmal erklären. Mario Barth wurde am 1. November 1972 in Berlin-Mariendorf geboren. Er absolvierte 1995 eine Schauspielausbildung und verfeinerte diese bei diversen Comedy-Workshops. Bühnen- und Comedyerfahrung sammelte er durch mehrere Auftritte unter anderem bei Nightwash, im Quatsch Comedy Club oder Genial daneben. In den Jahren 2002-2005 war er mit seinem Bühnen-Programm Männer sind Schweine, Frauen aber auch! unterwegs, für das er bereits mehrfach ausgezeichnet wurde: 2002 mit dem Schmelmer Kabarettpreis, 2003 mit dem RTL Comedy Cup und dem Berliner Kabarettpreis der Wühlmäuse. 2003 erhielt er bei ProSieben eine eigene Comedy-Show: Keine Ahnung?!. Barth ist regelmäßiger Gast in der Comedyshow Schillerstraße, außerdem ist er von Beginn an (mit Ausnahme einer Sendung) bei der RTL-Show Typisch Frau – Typisch Mann dabei. 2004 erscheint der erfolgreiche Langenscheidt-Sprachführer Deutsch-Frau/Frau-Deutsch, der mittlerweile auch international, z.B. in Süd-Korea, den Niederlanden und Polen vermarktet wird. Barths Live-DVD Männer sind Schweine, Frauen aber auch!, im Tempodrom in Berlin aufgenommen, erreichte den 3. Platz der deutschen Album-Charts. Mittlerweile hat sie Vierfach-Platin erreicht, was für eine Comedy-DVD im Vorfeld noch nie dagewesen ist. Im Februar 2006 startete Barth sein neues Programm Männer sind primitiv, aber glücklich. 2005 und auch 2006 wurde Barth mit dem Deutschen Comedypreis in der Kategorie Beste Live Comedy ausgezeichnet.Quelle:
http://www.mario-barth.de/, Wikipedia 


Beste Regie Fernsehfilm/Mehrteiler 
Matti Geschonneck für Die Nachrichten und Silberhochzeit 
Die Jury: "Alle schwer beschädigt, schrullig und nachvollziehbar. Ich kenne die. Ich verstehe sie", sagt Matti Geschonneck über das Personal von Die Nachrichten. Auch in Silberhochzeit gelingt ihm dieser fein sezierende Blick aufs allzu Menschliche. Matti Geschonneck wurde am 8. Mai 1952 in Potsdam geboren. Er ist der Sohn des bekannten DEFA-Schauspielers Erwin Geschonneck. Von 1974-1978 ging er zum Studium an die Moskauer Filmhochschule Eisenstein-Institut und absolvierte dort das Regiefach. Erich Honecker ermöglichte ihm die Arbeit in Westberlin, wo er unter anderem mehrere Tatort-Episoden beim Sender Freies Berlin drehte. Genaue Milieuschilderungen und Personen-Charakterisierungen zeichnen seine Filme aus. Für seine Arbeiten wurde er bereits vielfach ausgezeichnet. So erhielt er unter anderem 1996 den Spezialpreis des TV-Festivals Baden-Baden für Angst hat eine kalte Hand und 2003 den Bayerischen Fernsehpreis für Die Mutter. Für Die Nachrichten gewann er sowohl beim Fernsehfilmfestival Baden-Baden 2005, als auch den Adolf-Grimme-Preis 2006. 2005 wurde Matti Geschonneck bereits einmal für den Deutschen Fernsehpreis nominiert für seine Regie des Polit-Thrillers Mord am Meer.Quelle: Prisma, Adolf Grimme-Institut 

Roland Suso Richter für Dresden 
Die Jury: Das Inferno der Gefühle brennt sich ein. Roland Suso Richter gelingt es mit seinem Antikriegsfilm, die Zuschauer zu packen: Er bewegt, unterhält und klärt auf. Roland Suso Richter wurde am 7. Januar 1961 in Marburg geboren. Nach dem Abitur gab es diverse Stationen im Film- und Fernsehbereich, darunter ein Kamerapraktikum, ein Schauspielengagement in München zusammen mit Heiner Lauterbach, Tätigkeiten als Aufnahmeleiter, Redakteur und Produktionsleiter. 1983 belegte er einen Regiekurs in New York. 1985 wird er mit seinem ersten abendfüllenden Spielfilm Kolp zu den Filmfestspielen in Cannes eingeladen. Seitdem ist er als Regisseur für Fernsehen und Kino tätig und bekannt für Filme wie Eine Handvoll Gras (2000), Nichts als die Wahrheit (1999), Die Bubi Scholz Story (1998), 14 Tage lebenslänglich (1997), oder den internationalen Psychothriller The I inside - Im Auge des Todes. 1996 erhält er für den Fernsehfilm Svens Geheimnis aus der Reihe Wilde Herzen den Rocky Award Best Made-For-TV Movie beim Banff TV Festival, sowie den Erich-Kästner-Fernsehpreis und eine Nominierung für den Goldenen Löwen. 1999 wurde er für die Beste Regie beim Deutschen Fernsehpreis für Die Bubi Scholz Story nominiert, 2001 erhält er den Deutschen Fernsehpreis für Der Tunnel als Besten Fernsehfilm. Quelle: DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS 

Kai Wessel für Bella Block: Die Frau des Teppichlegers 
Die Jury: Irritierend Bedrohliches schleicht sich in den samstäglichen Einkaufsalltag. Kai Wessel baut eine unglaubliche Spannung auf, die sich ins grauenhaft Unfassbare steigert. Kai Wessel wurde 1961 in Hamburg geboren. Er begann bereits direkt nach dem Abitur seine filmische Laufbahn: Zusammen mit einem Schulfreund produzierte er drei Jahre lang Wochenschauen für interessierte, meist studentische Kinos in Norddeutschland. Danach arbeitete er als Standphotograph, später als Regieassistent bei mehreren Film- und Fernsehproduktionen unter anderem bei Ottokar Runze und Christian Görlitz. Nach einigen Jahren der praktischen Filmausbildung und eigenen Kurzfilmen und einer Co-Regie, folgte 1988 der erste Spielfilm Martha Jellneck mit Heidemarie Hatheyer, der auf Anhieb diverse Auszeichnungen erhielt. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen ausserdem: die Verfilmung der Tagbücher von Victor Klemperer, Hat er Arbeit? und Leben wäre schön. 1988 erhält er eine Bundesfilmpreisnominierung für Martha Jellneck, 2002 wurde er mit dem Robert-Geisendörfer-Preis für Hat er Arbeit? geehrt, 2004 erhielt er den Adolf Grimme Preis für Leben wäre schön.Quelle: Kai Wessel
Bestes Buch Fernsehfilm/Mehrteiler 
Rolf Basedow für Polizeiruf 110: Er sollte tot 
Die Jury: In einem Vorort von München gibt eine junge Frau Erschreckendes zu Protokoll. Das Ausmaß von Gewalt über den Mord hinaus braucht lange Verhörwege um in den Ohren der Kommissare und Zuschauer anzukommen. Hier gibt es kein spektakuläres Ende, keine große Volte. Der Film ist dicht und konsequent erzählt. Besonders in den Verhörszenen findet Basedow eine eigene Sprache. Rolf Basedow wurde 1947 in Hamburg geboren. Er arbeitete nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Fernsehen und Film in München zunächst als Cutter und führte Regie in Dokumentar- und Fernsehfilmen. Seit Mitte der 90er Jahre ist er Drehbuchautor. Er schrieb für mehrere Folgen der Erfolgsreihe Sperling die Drehbücher, darunter für Sperling und das Loch in der Wand (1996) und Sperling und der brennende Arm (1998). In beiden Folgen führte Dominik Graf Regie. 1998 schrieb Basedow mit Doris Dörrie und Ruth Stadler am Drehbuch zum Spielfilm Bin ich schön?. Dafür erhielt er 1999 den Bayerischen Filmpreis für das Beste Buch. Mit Dominik Graf arbeitete Rolf Basedow immer wieder zusammen. So schrieb Basedow 2002 auch das Buch zu Dominik Grafs Erfolgsfilm Hotte im Paradies, der 2004 beim Fernsehfilm-Festival Baden-Baden mit dem Fernsehfilmpreis ausgezeichnet wurde. Sperling und der brennende Arm bekam sowohl den Deutschen Fernsehpreis 1999 in der Kategorie Bester Fernsehfilm/Mehrteiler als auch den Robert-Geisendörfer-Preis.Quelle:
http://www.br-online.de/ 

Christian Jeltsch für Bella Block: Das Glück der Anderen 
Die Jury: Eine Geschichte wie ein trompe-l'œil: Sie führt zwei Paare vor und lässt uns über deren Beziehung laufend falsche Vermutungen anstellen. Am Ende ist die eine davon schöner, die andere erschreckender als wir dachten. Christian Jeltsch wurde 1958 in Köln geboren. Er arbeitete als Filmtechniker, Regie-Assistent und Journalist, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seit 1990 ist er freier Autor für Rundfunk und Fernsehen. Zwischen 1993 und 1995 schrieb Jeltsch u.a. zwei Folgen für die ARD-Krimireihe Peter Strohm mit Klaus Löwitsch. 1996 schrieb Christian Jeltsch das Drehbuch zum Tatort: Liebe, Sex, Tod (Regie: Peter Fratzscher) und zum Computer-Thriller Spiel um Dein Leben (Regie: Friedemann Fromm), 2000 zur BR-Tragikomödie Einer geht noch (Regie: Vivian Naefe) sowie zu den drei Polizeiruf 110-Folgen Spurlos verschwunden (1998; Regie: Ulrich Stark), Gelobtes Land (2000; Regie: Peter Patzak) und Vater unser (2004; Regie: Bernd Schadewald). 2001 wurde der Autor mit vier wichtigen Auszeichnungen bedacht: Für Einer geht noch bekam er den Adolf Grimme Preis und den Bayerischen Fernsehpreis, für Rote Glut (Regie: Mark Schlichter) den Bayerischen Fernsehpreis und für den Polizeiruf 110: Gelobtes Land den Marler Fernsehpreis für Menschenrechte. Im Juni 2005 lief der 600. Tatort: Scheherazade von Radio Bremen. Das Drehbuch dazu stammt ebenfalls von Christian Jeltsch. Für Bella Block: Das Glück der Anderen erhielt Jeltsch in diesem Jahr den Deutschen FernsehKrimi-Preis. Quelle:
www.br-online.de, Funke & Stertz 

Daniel Speck für Meine verrückte türkische Hochzeit
Die Jury: Daniel Speck schenkt uns ein erfreuliches Thema und lässt dabei den üblichen, moralinsauren Bierernst außen vor. Virtuos, auch virtuos gut bei Vorlagen wie "My Big Fat Greek Wedding" hingeschaut, gelingt ihm eine hinreißende Multikulti-Komödie. Daniel Speck wurde am 2. Oktober 1969 in München geboren. Nach dem Abitur 1988 absolvierte er ein Studium der Literatur- und Filmwissenschaft an der Universität München und der Universita La Sapienza, Rom. Er nahm Schauspielunterricht bei John Costopoulos (Actor’s Studio) und Rae Allen (L.A.) und hatte diverse Regie- und andere Assistenzen beim Film. Nach längeren Auslandsaufenthalten u.a. in Rom, Paris und Tunesien arbeitet er heute als Script Consultant und Dramaturg. Speck ist außerdem als Drehbuchdozent und Tutor tätig, u.a. an der HFF München, der DFFB Berlin, der Internationalen Filmschule Köln und der Master School Ludwigsburg-Paris. Quelle: Rohwoldt Medienagentur,
http://www.drehbuchwerkstatt.de/ 

Beste Kamera
Holly Fink für Dresden 
Die Jury: Eine konsequente Arbeit, die bis an die Grenze des Zumutbaren geht: Diese Bildgestaltung macht Dresden zu einem intensiven, fast physischen Erlebnis, das die Grauen des Krieges erfahrbar macht. Holly Fink wurde am 28. Februar 1964 geboren. Er studierte in Siena Filmgeschichte und ging mit 28 Jahren an das American Filminstitute in Los Angeles. Bekannt wurde er durch die Filme Blueprint mit Franka Potente (Regie: Rolf Schübel) und Käthchens Traum (Regie: Jürgen Flimm). Für den Deutschen Fernsehpreis war er bereits dreimal nominiert, im Jahre 2001, 2002 und 2004. Den Deutschen Fernsehpreis erhielt er 2002 für Schleudertrauma, Hat er Arbeit? und Verbotene Küsse, 2004 für Leben wäre schön, Die Ärztin und Carola Stern – Doppelleben. Quelle:
http://www.medienhandbuch.de/ 

Bernhard Jasper für Meine verrückte türkische Hochzeit 
Die Jury: Klar, dass auch die Kamera nicht ohne Bildklischees auskommen will. Bernhard Jaspers Kamera braut sie virtuos zu einem spritzigen-turbulenten Kreuzberger Vergnügungstrip zusammen. Bernhard Jasper wurde am 18. November 1972 in Tiengen geboren. Von 1996 - 2001 absolvierte er ein Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Mittlerweile hat er bereits eine Vielzahl von Arbeiten als Kameramann betreut: darunter 11 Spielfilme, ca. 20 Kurzfilme, ca. 80 Arbeiten im Bereich Werbung und ca. 25 Music Clips. Zu seinen Werken gehören unter anderem Filme wie Die Pathologin (2005), Tsunami (2004), oder Folgeschäden (2004). Er wurde bereits national und international für seine Kameraarbeiten geehrt: Vom New York Film Festival, dem International Film Festival Long Beach und dem London International Advertising Award. 2002 und 2006 war er für den Deutschen Kamerapreis nominiert.Quelle: Bernhard Jasper 

Judith Kaufmann für Bella Block: Die Frau des Teppichlegers 
Die Jury: Flüchtige und doch präzise registrierende Bilder, die Judith Kaufmann hier nach und nach zu fast dokumentarischem Gehalt verdichtet. Sie zeigt lauernde Bewegungen von scheinbarer Beiläufigkeit sowie punktuell persönliche Perspektiven: im wahrsten Sinne eine spannende Kamera. Judith Kaufmann wurde am 20. September 1962 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur erhielt sie einen Ausbildungsplatz bei der Staatlichen Fachschule für Foto, Optik und Film in Berlin. Nachdem sie 1982 als Materialassistentin von Kameramann Thomas Mauch an dem Film Domino mitgewirkt hat, orientiert sie sich verstärkt in Richtung Kameraarbeit beim Film. Rund zehn Jahre ist sie an einer Vielzahl Kino- und Fernsehproduktionen als Kameraassistentin von u.a. Gernot Roll, Raoul Coutard und Heinz Pehlke beteiligt, bevor sie 1991 Chefkamerafrau wird. Bei Wim Wenders' In weiter Ferne, so nah ist sie 1992 für die 2. Kamera verantwortlich. Für ihre Arbeit wurde Judith Kaufmann bisher mehrfach ausgezeichnet. So erhielt sie den Bayerischen Filmpreis 2003 für Elefantenherz, für Scherbentanz den Deutschen Kamerapreis 2003, sowie für Fremde Haut den Hessischen Filmpreis 2005. 2006 wird ihre Gesamtleistung mit dem Marburger Kamerapreis gewürdigt. Für den Deutschen Fernsehpreis war sie 2003 für ihre Kameraarbeit im Tatort: Der schwarze Troll nominiert.Quelle:
www.filmportal.de


Bester Schnitt 
Raimund Barthelmes und Cosima Schnell für Was für ein schöner Tag 
Die Jury: Exzellente Rhythmuswechsel geben den Takt an: In dieser HartzIV-Komödie entwickeln zwei Cutter der Spitzenklasse gemeinsam eine ungeheure Dynamik aus dem Kontrast der Hauptfiguren. Raimund Barthelmes wurde am 29. Dezember 1947 in Jettingen bei Günzburg geboren. Er ist für den Schnitt in vielen bekannten Spielfilmen verantwortlich: Männer (1985, Regie: Doris Dörrie), Geld (1988, Regie: Doris Dörrie) Happy Birthday Türke (1991, Regie: Doris Dörrie), Stirb für mich (1995, Regie: Michael Gutmann), Vergewaltigt – Die Wahrheit und andere Lügen (1996, Regie: Martin Enlen) oder Voll korrekte Jungs (2002, Regie: Rolf Silber). Auch Dokumentarfilme wurden von Raimund Barthelmes geschnitten: beispielsweise Aufsteigersaga (1974, Regie: Rolf Schübel) oder Johannes Heesters – Bevor der letzte Vorhang fällt (1996, Regie: Kathrin Bühlich). Quelle:
www.filmportal.de, www.filmplus.de 
Cosima Schnell wurde am 16. Januar 1967 in Mainz geboren. Sie absolvierte 1992 ein Volontariat als Schnittassistentin und war bis 2000 für verschiedene Kino- und TV-Projekte als Schnittassistentin tätig. Ab 2001 wurden unter anderem folgende Produktionen von ihr geschnitten: Die Cleveren – Blut und Wasser/Die Cellistin/Der Todeskuss (2002/2003, Regie: Christine Hartmann), Tatort: Todesbrücke (2004, Regie: Christine Hartmann), Der rote Kakadu (2005, Regie: Dominik Graf), Girlfriends (2005), Unter den Linden (2005) und Novembermann (2006, Regie: Jobst Oetzmann). Quelle: Cosima Schnell 

Tina Freitag für Bella Block: Die Frau des Teppichlegers 
Die Jury: Suspense und kongenialer Rhythmus. Hier spinnt ein Profi Schnitt für Schnitt erneut ein feines Netz. Tina Freitag wurde am 26. März 1970 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur besuchte sie eine Schauspielschule und arbeitete fünf Jahre als Schnittassistentin. Zu ihren bekannten Projekten gehören zum Beispiel: Klemperer – Ein Leben in Deutschland (1998, Regie: Kai Wessel), Mein Bruder, der Idiot (1999, Regie: Kai Wessel), Hat er Arbeit? (2000, Regie: Kai Wessel), Leben wäre schön (2003, Regie: Kai Wessel), Die Nacht der großen Flut (2005, Regie: Raymond Ley) und Flucht und Vertreibung (2006, Regie: Kai Wessel). Tina Freitag zeichnet sich außerdem verantwortlich für den Schnitt in einzelnen Folgen von TV-Serien und Reihen wie Balko, Bella Block, Der Ermittler oder Polizeiruf 110.Quelle: Tina Freitag Georg Söring für Meine verrückte türkische Hochzeit Die Jury: Ein Feuerwerk von Multikulti-Gags: albern und wahrhaftig zugleich. Auf dieser feinen Grenze zu balancieren und eine Stilsicherheit zu bewahren, dafür sorgt auch sein Schnitt. Georg Söring wurde am 27. Februar 1970 in Hamburg geboren. Von 1993-1996 absolvierte er beim NDR eine Schnittausbildung. Ab 1996 studierte er dann an der HFF München das Regiefach, das er 2004 abschloss. Zu seinen Projekten gehörten unter anderem: Im Labyrinth (2003), Déjà vu (2001/I), Kumpels (1999), Held (1997) und Produktionsnummer 9401 (1997). Als Regisseur und Autor zeichnet er sich weiterhin verantwortlich für: Ein Samstag dauert 90 Minuten (2000) (Segment "Heimrecht"), Kumpels (1999) und Wenn Elsa tanzt (1998). Quelle: Georg Söring, imdb 

Beste Musik 
Hans-Jürgen Buchner HAINDLING für Margarete Steiff 
Die Jury: Hans-Jürgen Buchners Komposition ist zart und bodenständig wie die Heldin Margarete Steiff - und an den richtigen Stellen bleibt es still. Hans-Jürgen Buchner wurde am 27. Dezember 1944 in Bernau bei Berlin geboren. Er ist ein deutscher Musiker, Komponist von Filmmusik und Kopf der niederbayerischen Gruppe Haindling. Nach seiner Schulausbildung zog es Buchner zunächst in den künstlerischen Bereich der Keramik. Er bekam 1965 den Meisterbrief ausgehändigt und eröffnete eine Töpferei in Straubing. 17 Jahre später änderte sich sein Leben nahezu über Nacht. Er hatte im Jahre 1982 zufällig einen Kontakt zur Schallplattenbranche erlangt, eine Langspielplatte mit dem Titel Haindling 1 eingespielt und die als Hobby nebenbei gepflegte Musik wurde plötzlich sein neuer Lebensmittelpunkt. Die von ihm gegründete Gruppe Haindling erhielt mit ihrem Erstlingswerk den Deutschen Schallplattenpreis. Inzwischen ist Buchner mit Haindling eine feste Größe im bundesdeutschen Musikgeschäft und hat in Bayern Kultstatus. Als Filmkomponist ist er bei Franz Xaver Bogners Fernsehserien Irgendwie und Sowieso, Zur Freiheit und Café Meineid, sowie für dessen Fernsehfilme Madame Bäuerin und Einmal leben tätig gewesen. 2003 schrieb er die Filmmusik zu Jennerwein.Quelle: Wikipedia

Fabian Römer für Tatort: Schneetreiben 
Die Jury: Mit einem quälend-bedrohlichen Sound samt klirrender Eiseskälte, so setzt sich Fabian Römer in unserem Unterbewusstsein schon fest, bevor wir das sadistische Geschehen dieser Tatortfolge begriffen haben. Fabian Römer wurde am 28. Oktober 1973 in Zürich geboren. Bereits in der Schulzeit machte er eine Tontechnik – Hospitanz bei Jürg Jecklin (DRS 2) und René Zingg (Soundville, Luzern). Nach dem Abitur 1994 absolvierte er von 1994 - 1998 ein Berufsstudium Musik (SMPV) bei Slobodan Mirkoviç, dem Konzertmeister der Oper Zürich. Sein Hauptfach: Violine. 1995 war er Mitgründer des Tonstudios GYSKO Soundlab, Pfäffikon CH. Seine erste Filmmusik komponierte er für den französischen Kinofilm Les Egarés (Regie: Gabriel Le Bomin). 1996 - 1999 leitete er das Gabbiano Streichquartett. In München arbeitete er zusammen mit Andreas Köbner, in Mitarbeit bei verschiedenen ZDF- & ARD-Produktionen u.a. für SOKO 5113 und Die Kommissarin. Als Music recording supervisor betreute er in Prag Filmmusikaufnahmen (City of Prag Philharmonic Orchestra) zu den Filmen: Rendezvous mit dem Teufel (1999), Die Einsamkeit der Krokodile (2000) und Der Felsen (2002), bei allen drei Filmen stammt die Filmmusik von Dieter Schleip. In Zusammenarbeit mit Team Orange Sound hat er 2004 am TV-Spots für Samsung „Ski up“ und 2005 für MC Donalds „Happy Meal“ mitgewirkt. 2005 wurde Fabian Römer mit dem Max-Ophüls-Preis in der Kategorie Beste Filmmusik für den Film Katze im Sack geehrt.Quelle:
www.moviescores.de 

Dominic Roth für Störtebeker 
Die Jury: Abenteuer pur: Dominic Roth überrascht stets aufs Neue und treibt die Spannung wie die Gewitztheit der Piraten abwechslungsreich voran. Dominic Roth wurde am 11. Mai 1964 in München geboren. Nach der Schule hat er sechs Jahre lang Schlagzeug studiert und im Anschluss ein Studium der Tontechnik an der SAE in München absolviert. Er komponierte die Filmmusik unter anderem zu Die Diebin & der General (2005, Regie: Miguel Alexandre), Grüsse aus Kaschmir (2004, Regie: Miguel Alexandre), Schutzengel gesucht (2001, Regie: Miguel Alexandre), Gran Paradiso (2000, Regie: Miguel Alexandre), Tatort: Die kleine Zeugin (2000, Regie: Miguel Alexandre), Macht (1998, Regie: Miguel Alexandre) und Opernball (1998, Regie: Urs Egger). Quelle: Dominic Roth 

Beste Ausstattung (Fernsehfilm) 
Petra Heim (Szenenbild) und Heidi Melinc (Kostümbild) für Margarete Steiff 
Die Jury: Beeindruckendes Panorama der Jahrhundertwende in Kostüm und Szenenbild von Petra Heim und Heidi Melinc: von der ärmlichen schwäbischen Alb bis zum feinen Wiener Sanatorium. Petra Heim wurde am 23. Juli 1954 in München geboren. Nach dem Abitur 1973 absolvierte sie ein Studium der Innenarchitektur 1975 in München. Bis 1984 arbeitete sie als selbstständige Innenarchitektin in München. Zu ihren bekannten Arbeiten gehören die Szenenbilder unter anderem zu Der Fahnder (Regie Michael Mackenroth), Polizeiruf 110 – Fliegender Holländer, (Regie Ulrich Stark), Schwabenkinder (Regie Jo Baier), Das Gespenst von Canterville, (Regie Isabel Kleefeld), Mein süsses Geheimnis, (Regie Xaver Schwarzenberger), Störtebeker (Produktionsdesign, Regie Miguel Aexandre).Quelle: Petra Heim 
Heidi Melinc wurde am 29. Oktober 1947 in Klagenfurt geboren. Sie ist Autodidakt. Seit ca. 10 Jahren arbeitet sie regelmäßig mit Xaver Schwarzenberger zusammen, vorher lange Zeit mit Peter Patzak. Sie schuf die Kostümbilder unter anderem zu Blackout Journey (2003-2005), Annas Heimkehr (2002), Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers (2001/2002), Bauernschach (1993), Jag Mandir. Das exzentrische Privattheater des Maharadjah von Udaipur (1991), Himmel unter Steinen (1989/1990), Killing Blue (1988), Wahnfried (1987), Der Joker (1986/1987) und Exit... Nur keine Panik (1979/1980). Quelle: Heidi Melinc,
http://www.filmportal.de/ 

Christian Kettler (Szenenbild) und Verena Sapper (Kostümbild) für Unter Verdacht: Willkommen im Club 
Die Jury: Allein die Treppenhäuser und Gänge macht Christian Kettler zu einer Sensation, denn sie erzählen eigene Geschichten. Kongeniale Kostüme erschafft hier Verena Sapper. Christian Kettler wurde am 21. Juni 1964 in München geboren. Er ist Autodidakt. Zu seinen bekannten Projekten gehören unter anderem: Das Beste aus meinem Leben (2006), Auf ewig und einen Tag (2005, Regie: Markus Imboden), Liebe Amelie (2004, Regie: Maris Pfeiffer), Oktoberfest (2004, Regie: Johannes Brunner), Vater werden ist nicht schwer (2003, Regie: René Heisig), Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt (2002, Regie: Michael Verhoeven) oder Bis dass der Tod uns scheidet (2001, Regie: Manfred Stelzer). Er schafft außerdem regelmäßig die Szenenbilder zur TV-Reihe Unter Verdacht , aber auch zu Einzelstücken aus der Reihe Tatort.Quelle: Christian Kettler,
www.crew-united.de 
Verena Sapper wurde am 5. Februar 1962 in Indersdorf geboren. Sie studierte zunächst Theaterwissenschaft, dann Mode und Kostümdesign in München. Zu ihren Projekten zählen unter anderem die Kostümbilder zu Meine Frau, meine Freunde und ich (2004), Ein Dorf sucht seinen Mörder (2002), Heirate mir! (2000), Der Kardinal (1999), Kein Mann für eine Nacht (1998), Caipiranha (1997), Workaholic (1995) und La Lumière des étoiles mortes (1993). Quelle: Verena Sapper,
http://www.filmportal.de/, www.crew-united.de 

Thomas Stammer (Szenenbild) und Lucia Faust (Kostümbild) für Dresden 
Die Jury: Dresden und seine Zerstörung in der Bombennacht. Thomas Stammer und Lucia Faust setzen Kriegsalltag und den Ausnahmezustand - den Brand - glaubwürdig in Szene. Thomas Stammer wurde am 11. Dezember 1964 in Sinsheim geboren. Er verfügt über ein Diplom der Architektur, dass er an der UdK erlangt hat, sowie ein Diplom der Hochschule Potsdam-Babelsberg Konrad Wolff. Als Lehrbeauftragter ist Thomas Stammer bereits an verschiedenen Hochschulen tätig gewesen: von 2002 – 2006 an der Filmakademie Baden Württemberg, 1999 an der TU Berlin, 2000 an der HFF Konrad Wolf und 2001 an der UdK Berlin. Zu seinen bekannten Arbeiten gehören die Szenenbilder unter anderem zu: Die Sturmflut (2005, Regie: Jorgo Papavassiliou), Doppelleben (2004, Regie: Thomas Schadt), Herr Lehmann (2003, Regie: Leander Haussmann) oder Führer X (2002, Regie: Winfried Bonenge).Quelle: Thomas Stammer 
Lucia Faust wurde am 17. März 1968 in Bad Schwalbach geboren. Von 1991 bis 1993 arbeitete sie im Bereich Garderobe und als Kostümbildassistenz bei diversen Film- und Fernsehproduktionen. 2002 entwarf sie eine eigene Modeschmuckkollektion für die Firma Bee-Line (Mode und Accessoires). Seit 2004 ist sie Patin und Dozentin für den Bereich Weiterbildung Kostümbild an der IFS- Internationalen Filmschule Köln. Zu ihren Arbeiten gehören unter anderem Liegen lernen (2002, Regie: Hendrik Handloegten), Solino (2002, Regie: Fatih Akin), Agnes und seine Brüder (2004, Regie: Oskar Roehler), Zeit der Wünsche (2004, Regie: Rolf Schübel) und Eine einzige Tablette (2005, Regie: Adolf Winkelmann). Quelle:
http://www.luciafaust.com/ 

Beste Ausstattung (Bühnenbild/Studiodesign) 
Jürgen Haßler unter anderem für ARD Sportschau live Fußball WM 2006 – Auslosung der Endgruppenrunden, Hitgiganten, Die FIFA-WM-Ticket-Show 
Die Jury: Das glamouröseste Bühnenbild zur Fußball-WM schuf in diesem Jahr Jürgen Haßler – unter anderen exzellenten Studiodesigns aus seinem Haus. Jürgen Haßler wurde 1960 in Seeheim, Kreis Darmstadt geboren. Nach dem Abitur 1978 absolvierte er ein Kostüm- und Bühnenbildstudium an der Akademie der bildenden Künste in München, dass er 1987 mit dem Diplom abschloss. Ab 1980 entwirft er die ersten Film- und TV-Ausstattungen. 1980-84 folgen Bühnenbild- und Regieassistenzen u.a. an den Opernhäusern Bern, Brüssel, Hamburg, Hannover und Salzburg. 1983 entwirft Haßler sein erstes eigenes Bühnenbild an der Staatsoper München. 1985 war er Meisterschüler von Prof. Ekkehard Grübler. 1986 gründet er das Atelier Haßler - heute HASSLER ENTERTAINMENT ARCHITECTURE (Entwicklung von Produktion- und Architekturdesign). 1990 Gründung der Bis Es Euch Gefällt Medienprogramme GmbH - heute MAKE IT REAL GmbH (Entwicklung und Bespielung von Architekturinszenierungen). 1991 machte er Regiearbeiten mit Mick Jagger, Madonna, Rod Stewart. 1996-2000 obliegt ihm die Art-Direktion des Senders Sat.1 für die Bereiche Bühnen- und Lichtgestaltung im TV- und Eventbereich. Im Jahr 2001 werden ca. 2.500 TV Produktionen im Design von Jürgen Haßler ausgestrahlt. Jürgen Haßler ist außerdem als Gastdozent für Licht- und Raumgestaltung an verschiedenen Hochschulen und Akademien tätig.Quelle: Jürgen Haßler

Jürgen Schmidt-André unter anderem für Die 5 Millionen Euro SKL-Show, 2005! Menschen Bilder Emotionen, Typisch Frau, Typisch Mann 
Die Jury: Ein Show-Ass der Sonderklasse: Für seine außergewöhnlichen Bühnendesigns wurde Jürgen Schmidt-André bereits einmal für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Nun ist es wieder fällig. Jürgen Schmidt-André wurde am 16. Januar 1960 in Berlin geboren. Er machte eine Ausbildung als Dekorateur-Werbemittelhersteller und absolvierte ein Studium in Berlin mit Abschluss Diplom Grafik und Design. Von 1979 - 1983 war er Bühnenbild-Assistent bei Regisseur Wolfgang Langhoff, u.a. für historische Filmproduktionen sowie TV Gegenwartsfilme. 1987 war er Bühnenbildner beim Deutschen Fernsehfunk der DDR, es folgten Filmproduktionen wie Polizeiruf 110 u.a., auch Ausstattungen für diverse Kinder und Jugendsendungen. Seit 1989 ist er als freischaffender Bühnenbildner, Produktionsdesigner und Grafiker tätig und entwirft Ausstattung für Videoclips, Werbetakes, Trailer und Ausstattung für Jugend- und Unterhaltungssendungen. Seit 1990 schafft er die Ausstattung für TV und Bühne und seit 1997 hat er sein eigenes Atelier in Berlin. Seit 2000 entwirft Schmidt-André auch virtuelles Studiodesign, beispielsweise für die RTL-NEWS. 2004 wurde er bereits einmal nominiert für Den Deutschen Fernsehpreis für die Ausstattung von Star Search (Sat.1). Quelle: Jürgen Schmidt-André 

Florian Wieder unter anderem für Deutschland sucht den Superstar, Let’s Dance, Sabine Christiansen 
Die Jury: Mit kreativen Bühnendesigns und hoher Frequenz fällt die Arbeit von Florian Wieder in zahlreiche TV-Produktionen auf. Eine echte Steigerung von Showqualität geht damit einher. Florian Wieder wurde am 27. Februar 1968 in München geboren. Er ist tätig als freier Production Designer für diverse internationale Commercial-Spots, Spielfilme und Serien. 1995 gründete er die Agentur WIEDER DESIGN (Designkonzepte für Fernsehen, Messen, Industriepräsentationen, Konzerte, Events, Innenarchitektur). Das 10-köpfige Team um Florian Wieder besteht aus qualifizierten Architekten, Innenarchitekten, Grafikern und Designern. Zu seinen bisherigen Auszeichnungen gehören der Eyes & Ears Award of Europe 2002 für das Bühnenbild Der blaue Panther. Hierfür hat er ebenfalls den Promax - BDA Award 2003 in Los Angeles gewonnen. Den Promax - BDA Award in Gold hat er 2005 in New York auch für Prosieben Taff/Sam/Promt und in Silber für die ProSieben Newstime erhalten.Quelle: Florian Wieder 

Die Jury-Entscheidungen fallen am Tag der Preisverleihung

DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS wird am 20. Oktober 2006 zum achten Mal im Kölner Coloneum verliehen. Erst an diesem Tag entscheidet die Jury, welche der vorausgewählten Programme und TV-Leistungen mit dem DEUTSCHEN FERNSEHPREIS ausgezeichnet werden. Die Mitglieder der diesjährigen Jury für den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2006 sind: Klaudia Wick (Vorsitzende), Prof. Thomas Schadt (stellvertretender Vorsitzender, Regisseur, Filmemacher und künstlerischer Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg), die Schauspielerin Christiane Paul, die Regisseure Martin Eigler und Volker Weicker, die Moderatorin Sandra Maischberger, der Autor und Filmemacher Alexander Adolph, die Produzenten Markus Brunnemann und Heike Richter-Karst sowie die Journalisten Dieter Anschlag (Funkkorrespondenz) und Marcel Rosenbach (DER SPIEGEL). DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS wird seit 1999 zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen.

Kontakt und Informationen:
Nathalie Dettke, Gabriele Evertz, Franziska Gutzeit. Ständiges Sekretariat - DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS,
KölnTel: 0221 454 3030, Fax 0221 454 3039,
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Weitere Informationen finden Sie unter
www.deutscherfernsehpreis.de 

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